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Twitter-Kalender

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Einen echt schicken Kalender im Twitter-Design gibt es zurzeit bei Druckerei zu gewinnen. Die Aktion.

Die gehen übrigens auf alle Fragen über Twitter ein. Starke Sache.

Längere Akkulaufzeit

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“Längere Akkulaufzeit” – relativ zu was? ComputerBild preist wie immer Windows an. Dieses Mal in der Version 6.1, also “Windows 7″. Da es ziemlich langweilig und auch nicht schwer ist, Zeitschriften des Axel Springer Verlags zu kritisieren und Microsofts Produkte genauso, lassen wir es einfach dabei. Ubuntu bietet auch “Längere Akkulaufzeit”, Windows XP sowieso. Nicht zu vergessen Windows 2.1, das natürlich auch. Und dass man über den niedrigen Akkustand benachrichtigt/alarmiert/gewarnt wird, ist auch kein neues Feature von Windows 7, sondern gibt es schon seit Windows XP. Und ratet mal was, der Windows Media Player soll auch “weniger Strom verbrauchen”, da will ich mal sehen wie es mit dem (auch bei Windows-Usern beliebten) VLC-Player steht. Und noch ein “Feature” als Letztes – Windows 7 passt die Bildschirmhelligkeit der Umgebung automatisch an – vorrausgesetzt man hat einen “Ambilight-Sensor”. Für letzteren Satz ist ein Kritikwort wohl überflüssig ;-)

Vom Studentenverzeichnis zur Quizsite

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quiz

Facebook oder vielleicht doch eher “Quizbook”?

Nachdem wir jetzt eine Seite bei Facebook haben, scheine ich doch ein paar negative Punkte zu Facebook auf dem Herzen zu haben. Ich will auch nicht über den Verkauf der Privatsphäre sprechen oder dass diese Plattform wegen fehlender Kostendeckung bald nicht mehr existieren wird – sondern über User-generated SPAM: Bei Quizfragen wie “Welcher verstorbene Star bin ich?”, “Was für eine Spongebob-Figur bin ich?” oder “Was ist meine Lieblingsbeleidigung?” frage ich mich ernsthaft ohne ironisch auf jemanden den Finger zu zeigen – wer solch ein Scheiß mitmacht. Dass es aus Langeweile entsteht kann doch einfach keine Entschuldigung sein?

Ach, übrigens, ich habe einen IQ von 140…

Was ist nur aus der Jugend geworden…

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Keine Sorge, dieser Artikel behandelt nicht die allgemeine Misère der heutigen Jugend zwischen Drogenmissbrauch, Gewaltbereitschaft und Perspektivlosigkeit. Dieses Evergreen-Thema werde ich wohl später noch gebrauchen, wenn mir nichts mehr einfällt.
Heißt es nicht, die Jugend von heute sei so medienkompetent? Schließlich muss sich eine Generation, von der 90% mehrmals pro Woche einen Computer benutzen und mind. 7 von 10 Leuten im Besitz eines eigenen Rechners sind, damit auskennen1 – oder etwa nicht?

99% aller Computerprobleme sitzen vor dem Bildschirm.
Alte Nerd-Weisheit

Doch nein, so ist es nicht. Vielmehr existiert eine gewisse “Es soll einfach nur funktionieren”-Mentalität. Die eigentliche Idee für diesen Artikel bekam ich – so wie schon oft – in der Schule. Englischprojekt: Gruppenarbeit zu diversen Themen Australiens. Das heißt also, Informationen im Internet suchen, diese zusammentragen und dann in Form einer Powerpointpräsentation vermitteln. Im Normalfall heißt das, dass man den Umgang mit zwei Sachen beherrschen sollte: Das Internet und Office-Software. Bitter, wenn man es nicht tut.
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  1. laut JIM-Studie 2007/2008 []

Biete: Privatsphäre (komplett, guter Zustand) VB: 5 Euro

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So könnte eine Anzeige in der Zeitung von morgen heute aussehen. Na, jemand Interesse?
Wie auch immer, ich erzähle die Geschichte besser von Anfang an.

Vor einigen Monaten habe ich die Marktforschung für mich entdeckt. Es gibt im Internet nämlich recht viele solcher Angebote und ich habe mir eine Hand voll der seriöseren ausgesucht und mich dort angemeldet. Dabei handelt es sich um Firmen, die auf Anfrage von anderen Unternehmen Marktforschung betreiben, also spezifische Umfragen an alle angemeldeten User verschicken. Die Palette ist groß: Je nach den angegebenen Interessengebieten bekommt man Fragen zu Handytarifen, aktuellen Kinofilmen oder auch Gesichtspflegeprodukten gestellt. Man wird dann per E-Mail auf das Vorhandensein einer “für Sie passenden Umfrage” aufmerksam gemacht für dessen Bearbeitung, die meistens etwa 5-10 Minuten dauert, man Geld oder auch in Geld umzuwandelnde Punkte bekommt. Diese Beträge belaufen sich meistens auf bis zu 2 Euro pro Umfrage.

Bisher kann ich wirklich nicht darüber klagen. Ich empfange nahezu jede Woche eine Benachrichtigungsmail und die Umfragen sind allesamt ganz in Ordnung. Zu einigen kann oder will ich einfach nichts sagen, in dem Falle klicke ich sie einfach weg – schließlich haut mich niemand dafür. Alles in einem ist das also eine ganz nette Beschäftigung, wie ich finde. Aber das letzte Angebot war schon wirklich ein wenig extrem.

Der Titel lautete “Fantastisches neues Marktforschungsprojekt! Verdienen Sie 5 € oder mehr!“. Okay, soweit so gut. Aber lest selber: Weiterlesen »

(CC-BY-NC) 2009 Wosch.

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