Wosch

Was heirate ich da mal?

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Nachdem ich letztens rhetorisch in einer Statusnotiz gefragt habe, ob ich mein Klavier heiraten könnte, antworteten mir doch tatsächlich einige freundliche Freunde in einem sozialen Netzwerk, dass mit S anfängt und auf VZ endet. Ich möge mich doch nach Japan begeben, verwiesen wurde auf einen Japaner, der Figur aus einem Spiel geheiratet haben soll.

© berwis / pixelio

Bei so einem interessanten und vor allem wichtigen Thema beschloss ich also, ein bisschen zu googeln. Da haben wir erstmal den genannten Fall: Japaner heiratet Nintendo DS Spielfigur. Weiterhin gibt es noch einen Koreaner, der ein Kissen heiratete
und eine Frau, die tiefe Gefühle für einen Delfin empfindet.

Na dann weiß ich ja Bescheid, falls das mit den zwischenmenschlichen Beziehungen nicht klappen sollte.

Lasst den Nerds ihre Sprache. Es ist doch das einzige, was sie haben!

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Mit zunehmender Beunruhigung beobachte ich, wie in VZs und Co. äußerst schöne Mädchen äußerst schöne Sprache benutzen. Wie unmöglich! Diese Welt braucht Gegensätze. Was würdet ihr denn dazu sagen, wenn wir Nerds alles plötzlich qaiil und huepp’sch finden – ist doch… fail, oder?

Hört auf, uns nachzumachen. So cool ist Nerdismus nun auch nicht. Dachte ich jedenfalls.

Das Internet

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… ist generell ja böse, wie wir alle wissen. Und hat auch nichts mit der Realität gemein.
Doch es wurde nicht von bösen Wissenschaftlern geschaffen, sondern basiert auf dem Willen der Nutzer und die sind mehr oder weniger normale Menschen. Man kann es so unrealistisch nennen wie man will, im Internet ist der Wille der Menschen. Mehr oder weniger sinnvoll, aber trotzdem werden schnell die Auswüchse sichtbar, wenn jeder die Möglichkeiten im echten Leben hätte, dann gäbe es auch überall Leuchtreklame für irgendwelche Pornos mit Achtzehnjährigen. Das Internet ist zwar immerhin etwas, wohin man fliehen kann, aber es reflektiert die Menschen und das Potenzial.

Der Geheimkult!

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kultWie ihr bestimmt im Fernsehen oder gar auf den Straßen gesehen habt, gibt es immer wieder mysteriöse Gestalten, die einer Sekte beigehören, dessen Zeichen ihr links sehen könnt.
Auch einige Überlieferungen gibt es:

“Aus der deutschen Lesbenbewegung der siebziger Jahre ist überliefert, dass dieses uralte Zeichen für die Vagina in Frankreich von Männern als obszöne Geste benutzt wurde. In der Lesbenpresse, deren erste Ausgaben dieses Symbol auf der Titelseite trugen, wird erklärt, dass Frauen dieses Zeichen mit erhobenen Armen über ihrem Kopf zeigen, um auf ihre sexuelle Selbstbestimmung hinzuweisen.”

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Ist es nicht seltsam,

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dass man in der Schule naturwissenschaftliche Fakten lernt, von denen man zwei Wochen später hört, dass sie sowieso falsch sind?

(CC-BY-NC) 2009 Wosch.

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