Vor Kurzem wurde eine sogenannte “Kinderpornografiesperre” besprochen. Es sollte die vor Jahren schon massiv im Internet auftretende Auswahl an Kinderpornografie vermindern. Wenn man nun auf eine in den Listen des Staates gespeicherte Kinderporno-Seite geht, sieht man ein warnendes STOP-Schild. Technisch möglich gemacht hat das ein Gesetz. Den Großteil soll das abschrecken, wobei etwa der Großteil warnende Datenschützer sind.
Dabei ist die erste Gefahr von dieser Kinderpornografiesperre der Dammbruch. Heißt soviel wie, wenn man die Kinderpornografiesperre durchgesetzt hat, wartet die ThePirateBay-Sperre nicht mehr lange. Manche kritisieren, dass diese Sperre nicht viel nützen wird.
Dabei gibt es allgemein bei der Verminderung von Kinderpornografie bei den Meisten nichts auszusetzen. Doch hat sich den keiner Gedanken gemacht, wofür das eigentlich gemacht wird? Wenn so wenig Seiten erreichbar sein werden, dann könnte man doch auch propagieren das “Problem der Kinderpornografie” sei beseitigt worden, aber dieses einfach unter den Teppich gekehrt worden sein. Kinderpornografie wäre also bald kein Problem mehr, zumindest in unseren Köpfen.
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